Meine Motivation:

Als Diplom-Ingenieur Elektrotechnik/Nachrichtentechnik habe ich in 42 Berufsjahren, bis heute, mich mit fast allen Kommunikationsnetzen befasst. Sozusagen von der Pike auf gelernt und in den die letzten 30 Jahre fast immer in leitender oder führender Funktion.

Als gebürtiger Menzelener wohne ich nunmehr seit 1988, zusammen mit meiner Familie in der Gemeinde Alpen, zuletzt seit 1993 in dem schönen Wohngebiet, Im Dahlacker.

Mehr als 20 Jahre lang habe ich 120 Kilometer am Tag gependelt, um meinen beruflichen Verpflichtungen nachzukommen. In den letzten Jahren betreibe ich aus unserem Wohnhaus mein Home-Office. Über eine VPN-Verbindung bin ich nunmehr jeden Tag mit meinen Unternehmen verbunden - eine schnelle Internetanbindung ist dafür unabdingbar.

Carlo Hofmann

Doch was ist schnell?

Jedenfalls war es mir bis 2018 zu bestimmten Zeiten des Tages von meinem Home-Office aus nicht möglich die Kommunikation mit meinen Mitarbeitern und Kollegen in dem notwendigen Maß aufrecht zu erhalten.

Eine Glasfaserverbindung war für mich die Lösung.

Deshalb war ich einer der Ersten, die im Juli 2016 einen Vertrag für einen Glasfaser-anschluss abgeschlossen haben. Ich habe mich in der Interessengemeinschaft Glasfaser für Alpen, gemeinsam mit vielen anderen engagiert. Damit überhaupt gebaut werden konnte, wurde nachträglich der Ortsteil Alpen in die Bereiche Süd und Nord, also südlich bzw. nördlich der Lindenallee und Burgstraße geteilt. Im südlichen Teil erfolgte der Glasfaserausbau. Seit 2018 nun bin ich, wie 90% meiner Nachbarn auch, via Glasfasernetz Kunde der Deutschen Glasfaser. Nie hat mich das Netz seither im Stich gelassen, nie hatte ich irgendwelche Leistungsminderungen zu beklagen, abgesehen von Netzausfällen durch Großstörungen (Kabelbruch).

Im nördlichen Teil von Alpen-Mitte erfolgte kein Glasfaserausbau!

Meine Töchter und Ihre Ehe-Partner und in der Zwischenzeit auch Enkel, wohnen ebenfalls in Alpen, welch ein Glück! In einem Haus, Am Marienstift, sind die Internet-Verbindungen besonders schlecht und ohne ein schnelles Glasfasernetz wird sich das in absehbarer Zeit wohl auch nicht verändern. Ich frage mich, wie lange meine Kinder und Enkel in Alpen dort noch wohnen können. Das ist die Realität - entweder mithalten oder weichen. Das habe ich selbst erlebt, wie in mehr als 40 Berufsjahren sich die Arbeitsplatzbedingungen verändern. Aktuell zeigt uns Corona, dass gerade auch auf dem Lande, zum Betrieb für Home-Offices, ein ultraschnelles Glasfasernetz benötigt wird. Es geht also darum mitzuhalten und das in einem weltweiten Wettbewerb.

Ich versichere ihnen hiermit, dass Glasfasernetze die nachhaltigste und somit die zukunftsfähigste Netzausbauform darstellen. Und will damit sagen, dass ein Glasfaseranschluss „ein für alle Mal“ alle Bedürfnisse der Telekommunikation aber auch des Konsums eines jeden Haushalts abdeckt, egal wieviel Nutzer was auch immer, zur gleichen Zeit im Netz tun! Und dazu beiträgt, dass die Immobilien nachhaltig eine Wertsteigerung erfahren.

Mein persönliches Fazit und Anliegen ist es daher mitzuhelfen, dass die Gemeinde Alpen die Fähigkeit behält ein attraktiver Standort für ihre Bürger zu bleiben. Für unsere Kinder und Enkel. Wenn wir heute nichts tun, verspielen wir die Zukunft.

Glasfaser für Alpen!