Haeufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

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Fragen zum Anschlussgebiet

Auf Nachfrage hat uns der Projektleiter der Deutschen Glasfaser mitgeteilt, dass sich bitte auch alle interessierten Alpener Bürger in den Randgebieten oder in nicht aufgeführten Strassen melden können.
Auch wenn diese vielleicht momentan noch nicht im Rahmen der Nachfragebündelung berücksichtigt werden können, ist es möglich, die Randgebiete im Rahmen der gesamten Erschließung mit auszubauen – vorausgesetzt die 40% werden erreicht.
Ggf. müssen dann im Einzelfall individuelle Sondervereinbarungen getroffen werden (z.B. könnte ein Landwirt den Graben für die Leerrohre als Eigenleistung selber ziehen, sollte mit einem Traktor kein Problem sein).

Der Hausanschlussbesteht aus 3 Komponenten.


Zunächst ist da der Hausübergabepunkt, auch HÜP genannt. Das ist eine kleine Kiste, in welcher das Glasfaserkabel von der Straße mit dem Glasfaserkabel im Innenbereich verbunden wird.
Der HÜP wird in der Regel im Hausanschlussraum plaziert. Die vergleichbare Komponente beim herkömmlichen Telefon-Anschluss ist der sogenannte APL.

Nach dem HÜP kommt der Natzabschluss, auch NT genannt. Bim Glasfaser-Anschluss ist das eine aktive Komponente, das Glasfaser-Modem. Das Modem benötigt einen Stromanschluss und kann bis zu 20m entfernt zum HÜP plaziert werden.
Am NT endet die Verantwortlichkeit des Netzbetreibers. Am NT wird der Router angeschlossen. Die vergleichbare Komponente beim herkömmlichen Telefon-Anschluss ist die sogenannte 1. TAE (1. Telefondose).

Die dritte Komponente ist wie schon erwähnt der Router. Der Router liegt in der Verantwortlichkeit des Kunden.

Nein.
Es wird je ein kleines Loch vor der Grundstücksgrenze und an der Hauswand gegraben. Dazwischen wird ein Leerrohr unterirdisch "geschossen".
Nur in ganz seltenen Fällen, muss tatsächlich ein Graben gegraben werden.

Im Video ist das schön erklärt:

 

 

Das gibt es drei Möglichkeiten.

Variante 1:
Sie vertrauen darauf, dass in der Nachfragebündelung die 40% erreicht werden und das Glasfasernetz somit gebaut wird. In diesem Fall würden für ihre Immobilie für die Anzahl der Wohneinheiten Anschlüsse in der Straße vorbereitet werden.
Nun besteht die Möglickeit, auch nachträglich einen Vertrag abzuschließen und den Anschluss bauen zu lassen. Hierbei würden allerdings Baukosten von mindestens 750,-€ anfallen. Die Durchschnittsbaukosten liegen noch weit darüber (1200-1500€).

Variante 2:
Sie versuchen mit ihrem Vermieter einen Kompromiss zu finden und teilen sich die Kosten.

Variante 3:
Sie schließen als Vermieter den Vertrag ab. In diesem Fall würden Sie zum Einen einen Beitrag zu den nötigen 40% liefern und zum Anderen würde der Anschluss kostenlos gebaut werden.
Anbieten würde sich hierfür z.B. der Tarif von Flink: https://www.flink-glasfaser.de/

Bei Flink sind die ersten 12 Monate kostenlos. Danach kostet es 50,-€ pro Monat. Die Bereitstellungsgebühr liegt bei einmalig 100,-€.

Hochgerechnet auf 24 Monate Mindestvertragslaufzeit würden Sie ihren Anschluss also für 700,-€ erhalten, sofern Sie wieder rechtzeitig kündigen. Eine Investition in die Zukunft, welche auch den Wert und die Attraktivität Ihrer Immobilie steigert.

Fragen zur Technik.

Klares nein!

Der Grund für diese Emfpehlung rührt daher, dass viele Nutzer ihren Internetanschluß per WLAN nutzen. Ebenso werden oft DECT-Telefone am Router betrieben. Diese Funksignale werden durch Umwelteinflüsse gestört. Insbesondere dicke Betondecken in neueren Häusern führen hier zu Problemen. Von daher ist es generell zu emfehlen, den Router so nah wie möglich an den benutzten Geräten zu platzieren. Nur so kann auch die volle Geschwindigkeit über Funk (WLAN) erreicht werden.

Aber, wenn es mit dem Router im Keller jetzt funktioniert, dann wird es das auch weiterhin tun! Ob die volle Bandbreite genutzt werden kann, muss im Einzelfall ausprobiert werden. Hier kann keine Pauschalantwort gegeben werden. Wichtig zu wissen ist aber, dass dieses Konstrukt nicht zwangsläufig geändert werden muss!

Nein.
Diese Funktion ist von den herkömmlichen Telefon-Anschlüssen bekannt, da diese aus der Vermittlungsstelle ferngespeist sind. Solche Anschlüsse wird es ab Ende 2018 nicht mehr geben.
Ein IP-Anschluss, egal von welchem Anbieter und über welche Technik, wird nicht ferngespeist. Ein IP-Anschluss benötigt immer aktive mit Strom versorgte Komponenten im Haushalt.

Der Unterschied liegt in der Technik.

VDSL:
Benutzt werden hier ungeschirmte Kupferadern, über welche hochfrequente Signale geschickt werden.
Das der Frequenzbereich eingeschränkt ist, werden die Leitungen in der Regal asymetrisch beschaltet. Die Downloadgeschwindigkeit ist also deutlich größer als die Uploadgeschwindigket.
Im Idealfall sind so über VDSL derzeit 50MBit im Download und 10MBit im Upload möglich.
Die größe Einschränkung beim DSL-Anschluss ist die Leitungslänge zwischen Vermittlungsstelle und Hausanschluss, die sogenannte "Letzte Meile".
Die volle Bandbreite wird nur erreicht, wenn die letzte Meile nicht länger als rund 800m ist. Je länger die Leitung wird, desto weniger Bandbreite kommt an.
Um mehr Kunden mit einer hohen Bandbreite erreichen zu können, muss in erster Linie diese letzte Meile verkürzt werden. Das geschieht derzeit durch den Bau von Outdoor-DSLAM. Das sind die neuen großen Straßenverteiler. Diese sind mit aktiven Komponenten ausgestattet, welche wiederum per Glasfaser an die Vermittlungsstelle angeschlossen sind (FTTC - Firbe To The Curb).
Sind nun viele DSL-Anschlüsse auf einer Hauptleitung geschaltet und in Benutzung, dann stören diese sich gegenseitig (Übersprechen). Durch dieses Übersprechen wird die Bandbreite ebenfalls stark eingeschränkt Das merkt man besonders in den Abendstunden, wo viele Personen gleichzeitig im Internet unterwegs sind.
Dazu kommen dann noch Umwelteinflüsse wie Gewitter und Funkwellen, die weitere Störungen in den Kupferleitungen verursachen und somit die Bandbreite weiter einschränken können.
Die volle Bandbreite kommt beim DSL-Anschluss daher nur unter idealen Voraussetzungen auch tatsächlich beim Kunden an. In den Städten ist diese meist kein großes Problem, da die Leitungswege deutlich kürzer sind als auf dem Land.

VDSL mit Vectoring:
Das Scenario ist identisch mit dem gerade beschriebenen.
Vectoring ist eine Technik, welche auf der letzten Meile das Übersprechen reduzieren kann. Hierbei werden quasi die Störungen auf den Leitungen gemessen, ausgewertet und passende "Gegensignale" gesendet.
Das geschiet auf beiden Seiten. Also sowohl im Outdoor-DSLAM als auch im Kundenrouter. Damit das ganze auch tatsächlich gut funktioniert ist es jedoch zwingend erfordlich, dass auf dem Outdoor-DSLAM nur ein einziger Anbieter sitzt. Ebenso müssen die Kundenrouter Vectoring unterstützen.
Sind also alle Voraussetzungen gegeben und Vectoring funktioniert, so kann dadurch die Bandbreite auf derzeit 100MBit im Download und 40MBit im Upload gesteigert werden.

Kabelanschluss:
Beim Kabelanschluss gibt es ebenfalls mit Glasfaser angebundene Straßenverteiler. Von diesen Verteilern geht es dann mit einem geschirmten Coax-Kabel in die Häuser.
Mit dem aktuellen Protokoll DOCSIS 3.0 ist auf dem Coax-Kabel eine sehr hohe Bandbreite möglich, welche auch relativ unempfindlich gegenüber der Leitungslänge ist.
Der Nachteil ist, dass das Coax-Kabel grundsätzlich ein "Shared Medium" ist. Das bedeutet, das Kabel geht von Haus zu Haus und alle angeschlossenen Kunden teilen sich die verfügbare Bandbreite. Auch hier merkt man das besonders in den Abendstunden.
Wie beim DSL-Anschluss ist auch der Kabelanschluss asymetrisch beschaltet. Die Downloadgeschwindigkeit ist also deutlich höher als die Uploadgeschwindigket.

Glasfaser-Anschluss:
Hier bekommt jeder Kunde von der Vermittlungsstelle aus seine eigene Glasfaser ins Haus gelegt.
Da durch die Glasfaser kein Strom sondern Licht fließt, ist diese unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen.
Leitungslängen sind uninteressant.
Der Glasfaser-Anschluss wird (bei der Deutschen Glasfaser) symetrisch beschaltet. Das bedeutet, die Downloadgeschwindigkeit ist identisch mit der Uploadgeschwindigket.
Je nach Tarif sind so derzeit 200MBit im Download und Upload möglich.
Eine Steigerung der Bandbreite ist unbegrenzt möglich und lediglich durch die austauschbaren aktiven Komponenten limitiert.

 

Vertragsfragen und Fragen zu den gebotenen Leistungspaketen.

Ja, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten.


Der Router der DG kann hierfür nicht benutzt werden. Bei diesem ist es so, dass er eine Rufnummer fix mit einer Leitung verheiratet. Pro weiterer Rufnummer müsste man also eine weitere kostenpflichtige Leitung für 1,50€/Monat buchen.
Es steht aber jedem Kunden frei, auch einen eigenen geeigneten Router einzusetzen. Ein geeigneter Router wäre z.B. die bekannte Fritz!Box.

Mit der Fitz!Box kann man bis zu 10 Rufnummern auch mit nur eine Leitung nutzen. Möchte man also seine 3 Rufnummern behalten, so kann man diese mitnehmen. Braucht man ebenso eine zweite Leitung, so müsste man diese für 1,50€/Monat dazu buchen, da die DG im Grundpreis nur 1 Leitung anbietet.

Telekom IP-Anschluss:
Falls man einen Speedport Router der Telekom nutzt, so muss man imm Einzelfall prüfen, ob dieser dafür geeignet ist, auch hinter einem Modem betrieben zu werden. Die neueren Modelle sind das nicht mehr und müssten daher getauscht werden.
Will man seine drei Rufnummern und zwei Leitungen behalten, so sollte man die Fritz!Box wählen. Viele nutzen jedoch nur eine Rufnummer und eine Leitung, da sie die zusätzliche Leitung und Rufnummern erst mit der Umstellung auf IP erhalten haben. In diesem Fall könnte man auch nur mit einer Rufnummer umziehen und den Router der DG benutzen.

Echter ISDN-Anschluss:
Hat man noch einen echten ISDN-Anschluss, wird man auch ISDN-Geräte nutzen. Möchte man diese ISDN-Geräte weiternutzen, so muss man einen Router mit ISDN-Schnittstelle kaufen. Zurzeit bieten das nur die großen Fritz!Box Modelle.
Dies ist ürbigens auch so, wenn man sich gegen einen Glasfaser-Anschluss entscheidet. Die Telekom wird bis Ende 2018 alle ihre Telefon-Anschlüsse auf IP zwangsumstellen. ISDN wird es dann nicht mehr geben.

Weil die neue Technik dann kostenlos und flächendeckend gebaut wird und ein vergleichbarer Tarif nur unwesentlich teurer ist.
Wenn man einen monatlichen Kostenvergleich anstellt, sollte man nicht nur gleiche Leistung mit gleicher Leistung vergleichen, sondern auch alle Vergünstigunen (Lockangebote) rauslassen, welche zeitlich begrenzt sind.

Zum Vergleich Telekom vs. Deutsche Glasfaser:

Telekom Magenta Zuhause L
100MBit Download und 40MBit Upload
2 Telefonleitungen
Telefon Flatrate ins deutsche Festnetz
=> 44,94€ pro Monat

DBbasis
100MBit Download und 100MBit Upload
2 Telefonleitungen (+1,50€)
Telefon Flatrate ins deutsche Festnetz (+5€)
=> 46,95€ + 1,50€ + 5,-€ = 53,45€

Wir sprechen also über rund 8,50€ im Monat, was der Glasfaser-Anschluss gegenüber dem VDSL-Anschluss mit all seinen Nachteilen mehr kosten würde.
Dafür bekommt man eine symetrische Leitung der neusten Technologie kostenlos ins Haus gelegt.

In der Tabelle wird es noch etwas klarer und detailierter. Klicken Sie drauf, dann wird es größer.

Kostenvergleich

IMMER der Bewohner der Wohnung/Immobilie und somit der Nutzer des Anschlusses. - Also der Mieter!

Genau wie beim herkömmlichen Telefonanschluss, Vertragspartner ist hier immer der Mieter. Der Mieter ist ja auch derjenige, welcher den Anschluss nutzt.

Der Unterschied liegt im Detail: Wo ein herkömmlicher Telefonanschluss in der Regel bereits vorhanden ist, so muss der neue Glasfaseranschluss erst noch gebaut und in die Immobilie/Wohnung verlegt werden. Damit ein solcher Anschluss gebaut werden darf, bedarf es der Zustimmung des Eigentümers des Grundstückes und der Immobilie. Bei mehreren Eigentümern entsprechend der Eigentümergemeinschaft. Vertragspartner ist und bleibt jedoch der Bewohner (Mieter) und dieser muss daher auch den Antrag stellen.

Für die Zustimmung der/des Eigentümer ist ein sogenannter Gestattungsvertrag notwendig. Der Mieter "kann" sich um die Einholung der Zustimmung selbst kümmern und diese direkt mit seinem Antrag gemeinsam einreichen. Er "muss" es aber nicht! Ist der Antragssteller nicht der Eigentümer und ein entsprechender Gestattungsvertrag liegt vor dem Bau nicht vor, so ist die Deutsche Glasfaser verpflichtet dieses nachzuholen und wird sich selbst mit dem Eigentümer in Verbindung setzen. Stimmt der Eigentümer dem Bau zu, so ist alles schön. Tut er dieses widererwartend nicht, so kommt kein Vertrag zustande, da keine Leistung erbracht werden kann.

Auf keinen Fall kann es schaden, vorab mit seinem Vermieter zu sprechen!

Alles, was nicht in die anderen Kategorien passt.

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